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  • kathrinleiter

Das Räuchern als Ritual

Aktualisiert: vor einem Tag


Ein Ritual führt uns hinaus aus dem Alltag - wir schaffen uns dadurch eine ruhige Insel, wo wir ganz bei uns sein können. Die Einstellung, mit der wir räuchern, verfolgt einen bestimmten Zweck auf den die Räucherstoffe abgestimmt werden. Durch die Auflösung der Kräuter im Feuer wird das Sichtbare in Asche verwandelt und der unsichtbare Geist der Pflanzen wird frei, kann seine Kraft entfalten und uns bei unserem Anliegen unterstützen.





Schon bei der Vorbereitung können wir uns auf das Ritual einstimmen, um ihm mehr Kraft zu verleihen: wir suchen uns einen besonderen Ort, gestalten ihn, schalten das Telefon aus, bereiten uns eine gute Tasse Tee oder zünden eine Kerze an. Alles was uns entspannt und gut tut, ist auch für das Ritual förderlich.


Die Technik beim Räuchern ist diesselbe, aber hinzu kommt die innere Einstellung, die Absicht, die wir mit dem Räuchern verfolgen und die über das reine Beduften des Raumes hinausgeht.


Die Räuchermischung wird auf unser Anliegen abgestimmt und bereits beim Zerkleinern konzentrieren wir uns darauf. Mit jedem vorbereitenden Handgriff können wir unsere Absicht fokussieren und das Ritual dadurch noch kraftvoller machen.

Bevor wir die Kräuter auf die Kohle legen, ziehen wir mit der Feder oder imaginär einen Kreis um uns, damit wir ungestört bleiben.


Dann konzentrieren wir uns auf unsere Absicht und legen die Kräuter auf. Mit dem Abbrennen lassen wir die Absicht los. Das können wir ein paar mal wiederholen bis wir merken, dass es sich gut anfühlt. Wenn die Kräuter abgebrannt sind, beenden wir das Ritual, indem wir den Kreis um uns auflösen (durch wedeln mit der Feder oder uns vorstellen, dass er sich auflöst) und aufräumen.


Ein Ritual hat neben der Absicht auch einen klaren Beginn und ein Ende. Und dann lassen wir es wirken und uns überraschen...



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